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Vergleich von Sand und Glas-Filterperlen

Vergleich von Filtermaterial Sand und Glas-Filterperlen

Eigenschaften Sand

  • amorphe, ungleichmäßige Form
  • poröse bis stark poröse Oberfläche
  • geringe Materialhärte und Oberflächengüte
  • hoher Abrieb, starke Abnutzung
  • hoher Staubanteil (Unterkorn, Null-Korn) auch bei Neuware

Verhalten Sand

  • geringe Selbstreinigung bei Rückspülung
  • kontinuierliche Zunahme von Einlagerungen und Anhaftungen über die Nutzungsdauer
  • Chlorzehrung durch organische Rückstände im Filterbett
  • steigender Bedarf an Desinfektionsmitteln
  • Risiko steigender bzw. erhöhter Chloramin-Werte

Ergebnis Sand

  • inhomogene, ungleichmäßige Strömungsverhältnisse im Filterbett
  • Teilbereiche des Filterbetts werden schlecht durchströmt
  • teils lange Verweildauer des Wassers (Porenwasser) in den Porenzwischenräumen
  • durch längere Standzeiten des Porenwassers hohe Kalkausfällung, Verkeimungsrisiko
  • Verkrustung, Verklebung, Verblockung
  • keine optimale Filterhygiene und Lebensdauer des Filtermaterials

Eigenschaften Glas-Filterperlen

  • gleichmäßige, geometrische Form
  • glatte, geschlossene Oberfläche
  • hohe Materialhärte und Oberflächengüte
  • geringster Abrieb und geringste Abnutzung
  • kein Staubanteil, auch nicht bei Neuware

Verhalten Filterperlen

  • maximale Selbstreinigung und optimale Schmutzabgabe bei Rückspülung
  • keine Einlagerungen und Anhaftungen
  • keine verbleibenden Schmutzreste, keine organischen Rückstände im Filterbett
  • keine zusätzliche Chlorzehrung im Filter
  • deutlich verringerter Bedarf an Desinfektionsmitteln

Ergebnis Filterperlen

  • gleichmäßige, homogene Strömungsverhältnisse im Filterbett
  • alle Bereiche des Filterbetts werden optimal durchströmt
  • kurze Verweildauer des Wassers (Porenwasser) in den Porenzwischenräumen
  • verlangsamte, geringe Kalkausfällung, kein Verkeimungsrisiko
  • keine Verklebung, Verklumpung, Verblockung des Filtermaterials
  • optimale hygienische Bedingungen im Filterbett
  • längste Nutzungs- und Lebensdauer des Filtermaterials

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Autor:
Petra Gick

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